Politische Kommunikation
Positionen und Stellungnahmen
Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland verfolgt relevante Gesetzgebung und bringt sich mit Positionspapieren ein, um auf die Bedeutung der Diabetesberatung in der klinischen und ambulanten Versorgung aufmerksam zu machen und adäquate und finanzielle Rahmenbedingungen einzufordern.
Positionspapier zum KHAG
Der VDBD begrüßt prinzipiell die anstehende Krankenhausreform, sieht jedoch Korrekturbedarf, was die Finanzierung von Gesundheitsfachberufen und insbesondere der Diabetesversorgung im stationären Setting anbelangt.
Positionspapier Bundestagswahl 2025
Der VDBD appelliert an die demokratischen Parteien, mutig die Weichen für ein zukunftsorientiertes Gesundheitssystem zu stellen und Prävention, Technologie und interprofessionelle Zusammenarbeit, die ihren Namen verdient, in den Fokus zu nehmen.
Gemeinsame Stellungnahme zum Pflegekompetenzgesetz
In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband niedergelassener Diabetologen (BVND) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) nimmt der VDBD Stellung zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Stärkung der Pflegekompetenz (Pflegekompetenzgesetz – PKG).
Zukunft des Gesundheitswesens ressortübergreifend sichern
Das Bündnis Gesundheit ist ein Zusammenschluss der in der Versorgung tätigen Gesundheitsberufe. Mit Blick auf die großen Herausforderungen der nächsten Jahre ist es unser gemeinsames Ziel, den hohen Standard der Gesundheitsversorgung in Deutschland aufrechtzuerhalten.
Positionspapier zum Gesunde-Herz-Gesetz (GHG)
Der Entwurf für das Gesunde-Herz-Gesetz (GHG) sieht eine Reihe von Maßnahmen für die Disease-Management-Programme (DMP) vor, die die DMP als bewährte strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch erkrankte Menschen und Angebote der Sekundärprävention untergraben können. Doch diese Vorschläge des GHG werden bislang in der Öffentlichkeit kaum diskutiert. Daher nimmt der VDBD in einem neuen Positionspapier dazu Stellung, um insbesondere politische Entscheidungsträger darauf aufmerksam zu machen.
Positionspapier zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG)
Der VDBD appelliert an die Bundesregierung und den Bundestag: Reformen zusammen denken und ambulante Versorgung stärken!
Positionspapier zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG)
Der VDBD hält die Bemühungen um eine Krankenhausreform und die Einführung bundesweiter Leistungsgruppen zur Krankenhausplanung für sinnvoll. Mit Sorge sehen wir jedoch, dass Gesundheitsfachkräfte jenseits von ärztlichem und pflegerischem Personal in den bisherigen Dokumenten zur Krankenhausreform nicht berücksichtigt werden.
Diabetesberatung – eine übersehene Ressource in der Krankenhausreform
Der VDBD begrüßt prinzipiell die anstehende Krankenhausreform, sieht jedoch Korrekturbedarf, was die Finanzierung der Diabetesversorgung im stationären Setting anbelangt. Während in der ambulanten Diabetesversorgung die Berufsgruppe der Diabetesberater:innen DDG und Diabetesassistent:innen DDG ein abrechnungsrelevantes Strukturmerkmal ist, wurde diese für die Patientenversorgung relevante Ressource in der stationären Versorgung bisher nicht entsprechend berücksichtigt.
Geinsame Stellungnahme der DDG, diabetesDE und des VDBD zu dem HTA-Bericht
„Führt eine gemeinsame Entscheidungsfindung von Arzt und Patient bei der Therapiewahl zu besseren Ergebnissen?“ VDBD, DDG und diabetesDE begrüßenl, dass das IQWIG sich mit der wichtigen Frage der „Partizipativen Entscheidungsfindung“ (PE) beschäftigt. Die PE ist eine Grundvoraussetzung für eine gelungene Kommunikation zwischen Health Care Professionals und Patientinnen und Patienten in der Diabetestherapie.
Gemeinsame Stellungnahme der DDG und des VDBD
Zum Beschlussentwurf über eine Änderung der DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP A-RL): Änderung von § 4 geben die DDG mit ihren Arbeitsgemeinschaften Diabetes & Technologie und Pädiatrische Diabetologie, die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendendokrinologie (DGKED), der Bundesverband der niedergelassenen Diabetologen und der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland eine gemeinsame Stellungnahme ab.
Stellungnahme des VDBD und des BVKD zur geplanten Krankenhausreform
Sowohl der VDBD als auch der Bundesverband Klinischer Diabetes-Einrichtungen - DIE Diabetes-Kliniken e.V. (BVKD) fordern im Rahmen der geplanten Krankenhausreform eine Berücksichtigung und Gegenfinanzierung der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe.
Digitalisierung im Gesundheitswesen und Nutzung digitaler Gesundheitsdaten
Der VDBD sieht in der digitalen Transformation des Gesundheitswesens ein großes Potenzial, um einerseits die Versorgung und Lebensqualität von Patient:innen zu verbessern, insbesondere von Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus. Andererseits können Digitalisierungsmaßnahmen und digitale Tools Behandlungsteams entlasten und die Attraktivität der Gesundheits(fach)berufe steigern. Die damit verbundenen Herausforderungen sind aus Sicht des VDBD auf verschiedenen Ebenen angesiedelt, mit denen wir bestimmte Forderungen verknüpfen, die in unserem Positionspapier umfassend dargelegt werden.
Gemeinsamer Appell an die Parteispitzen von SPD, GRÜNE und FDP: Werbeschranken für Ungesundes – Kinder umfassend schützen!
In einem offenen Brief an die Fraktionsspitzen der Ampelkoalition betonen mehr als 40 Organisationen, dass eine Werbebeschränkung ein wichtiger Schritt ist, um Familien dabei zu unterstützen, Kindern eine gesunde Ernährungsweise zu ermöglichen.
Kindermarketing für Lebensmittel | Vorschlag zur Ausgestaltung der Werbebeschränkung
Kinder und Jugendliche in Deutschland verzehren etwa doppelt so viele Süßwaren und Snacks, aber nur halb so viel Obst und Gemüse wie empfohlen. Das begünstigt die Entstehung von Übergewicht, Adipositas und Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes. Mit diesem Policy Brief unterbreiten der AOK-Bundesverband, der Verbraucherzentrale Bundesverband und das Wissenschaftsbündnis Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten Empfehlungen für die Ausgestaltung eines Gesetzes zu Werbeeinschränkungen für an Kinder gerichtete Werbung.
Positionspapier Disease-Management-Programm (DMP) Adipositas
Der VDBD begrüßt die Einführung und Entwicklung eines DMP Adipositas. In einem strukturierten Behandlungsprogramm können Betroffene qualitätsgesichert, leitliniengerecht, multimodal und multiprofessionell versorgt werden. Insbesondere begrüßt der VDBD die Betonung von qualitätsgesicherten Schulungsangeboten, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit Blick auf die therapeutischen und unterstützenden Maßnahmen explizit genannt wurden.
Patientenschulung per Video
Gemeinsame Stellungnahme des VDBD, der DDG des BVND und diabetesDE zur Videoschulung als einer sinnvollen Ergänzung zur strukturierten Präsenzschulung für Menschen mit Diabetes
Ausnahmeregelung für Schulungen und Dokumentationen wegen der COVID-19-Pandemie
Angesichts der COVID-19-Pandemie und der damit einhergehenden Kontakt-beschränkungen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 27.03.2020 eine Ausnahmeregelung für Schulungen im Rahmen der Disease-Management-Programme (DMP) beschlossen, die besagt, dass die Teilnahme an Schulungen für Patienten im Jahr 2020, sofern endemisch geboten, ausgesetzt werden kann.
Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland sieht den Eilbeschluss des G-BA mit großer Sorge, da es keine klare Empfehlung gibt, welche alternativen Versorgungskonzepte für Diabetespatienten angeboten werden können.
Qualitätskriterien Tele-Diabetes-Coaching
Der VDBD sieht in digitalen Gesundheitsanwendungen, E-Health-Ansätzen und Telemedizin großes Potenzial, um einerseits die Versorgung von Patienten und Patientinnen mit Diabetes mellitus und deren Lebensqualität durch neue innovative Diagnose- und Behandlungsansätze zu verbessern. Andererseits eröffnen digitale Gesundheitsanwendungen vielversprechende Optionen zur Prävention, d.h. Krankheitsrisiken früher zu erkennen und durch patientenzentrierte Angebote zu adressieren. Das volle Potenzial der Digitalisierung zu nutzen, bedeutet nicht nur analoge Prozesse zu digitalisieren, sondern vor allem innovative Therapien und Beratungsangebote zu entwickeln, die den Patienten aktiv und selbstbestimmt einbinden.
Neuordnung der Gesundheitsfachberufe
Im Koalitionsvertrag 2018 sind die Neujustierung und Aufwertung der Gesundheitsfachberufe als politisches Ziel definiert. Zur Entwicklung eines „Gesamtkonzeptes Gesundheitsfachberufe“ hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingerichtet, die wiederum eine Anhörung von Verbänden in Form eines Fragebogens initiiert hat.
Um die Positionen des VDBD in die laufenden berufspolitischen Arbeiten des BMG einzubringen, haben Vorstand und Geschäftsführung des VDBD gemeinsam mit der Fachgesellschaft DDG eine umfangreiche Stellungnahme zu diesem Fragenkatalog erarbeitet.
Gemeinsames Positionspapier VDBD und DDG zur Nationalen Diabetesstrategie
In einem gemeinsamen Positionspapier zur politischen Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Nationalen Diabetesstrategie betonen der VDBD und die DDG, dass medizinische Fachkompetenz und die Patientenperspektive in die Maßnahmen einbezogen werden sollten.
Digitalisierung im Gesundheitswesen
Der VDBD sieht in der Digitalisierung großes Potenzial, um die Versorgung von Patienten und Patientinnen mit Diabetes mellitus und deren Lebensqualität zu verbessern. Dafür ist die Entwicklung adäquater Rahmenbedingungen und Standards notwendig unter Einbeziehung der Diabetesverbände und der Patienten und Patientinnen.